Traumrevier Wallis

geschrieben von stefgru | 9 Jun, 2009
Endlich habe ich es am letzten Wochenende auch mal ins Wallis geschafft zum Biken. Gehört habe ich ja schon viel darüber, aber ich wollte mir endlich meine eigene Meinung bilden. Zum Glück hatten wir im ehemaligen Arbeitskollegen meiner Frau einen erfahrenen Guide, der uns zwei Tage lang begleitet hat und auf die schönsten Trails geführt hat. Am ersten Tag ging es von Visp Richtung Unterbach (Seilbahn) und dann weiter Unners Sänntum. Noch ein kurzer Anstieg und bis Gärlich ging es nur noch bergab. Zuerst auf flowigen Trails duch den Lerchenwald, dann auf tricky Trails entlang der Suonen. Nach einem Stopp in der Pizzaria Mama Mia (lohnenswert) ginge es auf Trails jeder Schwierigkeitsstufe über Zeneggen nach Visp.






Am nächsten Tag ging es zur Riederalp (Seilbahn). Nach einer kurzen Schotterpiste ging es auf schnellen Trails in den Wald, immer Richtung Bitsch. Schon nach kurzem wurde es technisch. Steile Spitzkehren folgen verblockten Passagen bevor eine kurze Wiesentraverse wieder für Flow-Gefühl sorgte. Je weiter wir uns dem Tal näherten desto anspruchsvolelr wurden die Trails. Der letzten "Secret Trail" sorgte dann für die Highlights des Tages. EIne Schlüsselstelle folgte in kurzem Abstand der nächsten, bis es dann auch für uns unfahrbar wurde.





Leider habe ich noch immer kein GPS, aber bei der Vielfalt an Trails, die zum Teil in Klettersteig artigen Wanderwegen enden, empfiehlt sich vielleicht ein Guide. Denn nur die Locals kennen die besten Trails. Wer sich dafü interessiert ist bei www.bergrad.ch bestens aufgehoben.

Mein Fazit: Das war nicht unser letzter Besuch im Wallis. In diesem Gelände mit der beeindruckenden Kulisse der 3- und 4-Tausender fühlten sich nicht nur unsere Transalpes wohl. Und dank Lötschbergtunnel ist das Wallis auch ein Stück näher an den Rest der Schweiz gerückt.