Ich habe mir einen Traum erfüllt

geschrieben von stefgru | 30 Okt, 2009
Schon mein zweiter Bikerahmen war ein Titanrahmen der kleinen Marke Hawk, Titanrohre gemufft, ein Hingucker. Seither hat mich das Material Titan nicht mehr losgelassen. Es ist schlicht, die Rohrdurchmesser eher klein und die Schweissnähte filigran. Dazu kommen ausgezeichnete Fahreigenschaften, da der Rahmen sehr gut Dämpft und einfach zeitlos schön ist.

Vor einigen Jahren habe ich dann angefangen, Titanrahmen zu sammeln. Zuerst kam ein Merlin Hardtail Rahmen, den ich günstig auf E-Bay gesteigert hatte. Dann musste natürlich ein Rennrad aus Titan her, und ich fand ein altes Merlin, noch mit 1" Gabelschaft. Mein dritter Titanrahmen war dann wieder ein "Schnäppchen" auf E-bay, ein Serotta Legend Ti Rennradrahmen. Diesen habe ich mir dann mit der Campoagnolo Record aufgebaut. Mit diesem Flitzer bin ich auch die letzten Jahren immer unterwegs gewesen. Dann habe ich gemerkt, dass ich keinen Platz für mehr Bikes habe, zwischendurch haben bis zu 10 Velos meinen Keller und meine Wohnung besiedelt. Aber einen Traum hatte ich immer noch: Ein Seven Rahmen musste es sein. Diese Kultmarke aus Boston/USA schweisst die derzeit wohl edelsten Rahmen. Einer der Mitgründer, Rob Vandermark, hatte schon bei seinem alten Arbeitgeber Merlin Kultstatus erlangt. Da die Rahmen nur auf Mass geschweisst werden, war es unwahrscheinlich, dass ich jemals einen für mich erschwinglichen Seven Rahmen ergattern könnte. Bis ich dann an der Eurobike zufällig am Stand von Seven vorbeikam und nicht mehr davon loskam. Da hing mein Traum, der Seven Axiom SG. Ich kam mit dem Importeur ins Gespräch und es hat sich herausgestellt, dass er diesen Rahmen verkauft. Ich musste nicht lange überlegen, zumal der Rahmen meine Masse hatte. Jetzt steht das Schmuckstück bei mir im Shop, versehen mit einer Originalunterschrift von Rob Vandermark.







Jetzt warte ich nur noch auf eine geniale Eingebung, damit ich mich für die passenden Komponenten und Anbauteile entscheiden kann.

Tessin - das Malcantone mal anders

geschrieben von stefgru | 27 Okt, 2009

Am Wochenende waren wir mal wieder im Tessin, genauer gesagt in Ponte Tresa. Anlass war der Saisonabschluss des Bikehotels Villa del Sole. Unsere Gastgeber Christian und Christa haben es sich nicht nehmen lassen, zwei kleinen Gruppen ein paar Trails abseits der bekannten Routen zu zeigen.

Gestartet sind wir am Hotel, Ziel war Morcote. Über Agno ging es auf die Morcote Halbinsel. Der Vormittag hat uns zwar nur ca. 400 Hm gebracht, aber dafür wirklich lässige Trails. Von Carabbia immer am Westhang entlang führt ein abwechslungsreicher Trail, teils mit tllem Blick auf den Luganer See, direkt bis Morcote. Diese Dörfchen liegt malerisch schön am Südzipfel der Halbinsel und läd zum Verweilen ein.
Der Rückweg führt über Vico Morcote und die Alp Vicania. Ab dort auf teils anspruchsvollen Trails geht es nach Figini. 50 Kilometer und knapp 1000 Hm, die das Malcantone und den Lago Maggiore mal aus einer anderen Perspektive zeigen.

Am Sonntag haben wir dann bei strahlendem Wetter und spätsommerlichen Temperaturen den Monte Lema in Angriff genommen. Die Auffahrt über die italienische Nordseite ist zu Beginn noch gemächlich, ab Pradecolo dann anspruchsvoll und mit einigen Schiebepassagen gespickt. Die Mühen lohnen sich. Wir hatten am Sonntag Fernsicht bis ins Piemont. Die Abfahrt über Astano ist "easy riding", erst ab Astano nach Sessa ist Fahrkönnen gefordert. Alles in allem eine perfekte Tour.

Bewegte Bilder zur ersten Tour liefere ich nach, von der zweiten Tour gibt es leider keinen Film, ich hatte die falschen Accus dabei Frown  Ein Grund mehr, demnächst nochmals auf den Monte Lema zu biken!

Shimano Ultegra 2010 - erster Fahrbericht

geschrieben von stefgru | 21 Okt, 2009

Gestern bin ich zum ersten Mal mit der neuen Shimano Ultegra Gruppe auf meinem Rennrad unterwegs gewesen. Bis auf ein zwei Kleinigkeiten habe ich dabei meine Campagnolo Record nicht vermisst.
Das neue Design der Shimano Ultegra gefällt mir recht gut. Lediglich die Kurbel macht einen ungewohnt wuchtigen Eindruck, und ähnelt jetzt mehr der Dura Ace Gruppe. Die neue Schaltung funktioniert super, etwas anderes hätte ich von Shimano auch nicht erwartet. Die 2x10 Schaltung habe ich mit einem 11-28 er Ritzelpaket bestückt. Zusammen mit der Compact Kurbel (50/34 Zähne) habe ich das Gefühl, dass ich auch längere Passfahrten (vorausgesetzt die Kondition stimmt)  damit sehr gut bewältigen kann. Am meisten überzeugt mich der neue Brems-/Schaltgriff. Dieser ist ergonomisch angepasst. Egal in welcher Position man schalten oder bremsen will, man hat immer einen sehr guten Griff. Insbesonder wenn man von oben greift, hat man einen guten Halt mit dem Zeigefinger und kann mit dem Mittelfinger und Ringfinger die Bremse auch bergab sauber dosieren.

Hier ein paar Bilder von der Gruppe:





Und so sieht das ganze dann montiert aus!

29er NoTubes Radsatz

geschrieben von stefgru | 17 Okt, 2009

Heute habe ich meinen ersten 29er Radsatz gebaut. Es ist etwas anderes, als die gewohnten 26" Laufräder aufzubauen. Nicht nur die Länge der Speichen oder der enorme Umfang machen dies aus, sondern es fühlt sich anders an. Seit über 2 Jahren baue ich nun Laufräder, zu 99% mit NoTubes Felgen, und habe mir doch eine gewisse Routine erworben. Unter anderem baue ich leichte Race Radsätze für Elitefahrer, aber auch FR und DH Laufräder sowie alle Laufräder für die Transalpes Bikes. Jetzt hat ein Kunde einen 29er Radsatz bestellt.



Mal was neues habe ich mir gedacht und so war es dann auch. Erst mal die langen Speichen (DT Comp mit 296mm und 292 mm) besorgen. Als Naben habe ich die neuen und sehr leichten 2010 ZTR Naben von NoTubes genommen, Felgen die ZTR 355 29er von NoTubes. Einspeichen und auf Grundspannung bringen waren wie gewohnt. Als es dann aber darum ging, die Spannung auf den Sollwert zu bringen, habe ich gemerkt, dass die 29" Felgen ganz anders reagieren als 26" Felgen.

 

Durch den um ca. 8mm grösseren Abstand zwischen den einzelnen Speichen reagiert die 29er Felge um einiges sensibler. Das heisst, die Speichenspannung muss in noch kleineren Schritten erhöht werden und dazwischen natürlich auch immer wieder abgedrückt werden.
Das Ergebnis nach 3 Stunden arbeit kann sich sehen lassen, jetzt hoffe ich nur, dass der Radstz dem Kunden auch gefällt ;-)

Was alles möglich ist an Laufrädern seht ihr auf meiner Laufrad Galerie und im Laufrad-Konfigurator.

Passo del Sole oder der perfekte Biketag - Teil 2

geschrieben von stefgru | 8 Okt, 2009

The Flow must go on. Hier nun der zweite Teil des Trails ab Aquacalda. Bis Olivone hat es jetzt einige sehr technische Passagen, die manchmal den notwendigen Tribut einfordern. Bei ein oder zwei Passagen, ihr werdet sehen welche ich meine, muss man die Ideallinie kennen. Trotzdem hat auch das untere Stück wieder sehr viel flowige Passagen. Ab Olivone sind wir dann der offiziellen MTB Route gefolgt. Die ist sehr gut ausgeschildert und hat als Desert auch noch einige Trails zu bieten. Viel Spass! Ach ja, fast vergessen, diesmal gibt es Dank meinem Bike Kumpel Padi auch einen GPS File: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=hxvikxyifnqeiizh

Passo del Sole oder der perfekte Biketag

geschrieben von stefgru | 6 Okt, 2009
Man nehme 8 Bikekollegen, ausnahmsweise ca. 1000 Hm Aufstieg mit der Bahn, 7oo Hm Aufstieg auf den Pass, 2000 Hm Abfahrt vom Feinsten, das beste All Mountain Bike (Transalpes) und jede Menge Spass. Was dabei heraus kommt seht ihr hier:

Neue Diablo von Exposure Lights getestet

geschrieben von stefgru | 1 Okt, 2009
Diese Woche habe ich endlich die neuen Lampen von Exposure Lights bekommen. Am meisten hat mich dabei die Diablo interessiert.

Gestern habe ich mir die Diablo auf den Helm montiert, bei einem Gewicht von nur 102 Gramm kein Problem. Der Helm verrutscht durch das geringe Mehrgewicht nicht und auch der Tragekomfort leidet nicht. Durch das Kugelgelenk lässt sich der Strahl der Lampe genau ausrichten und leuchtet genau den gewünschten Bereich aus. Dies ist ein grosser Vorteil gegenüber den auf dem Lenker montierten Lampen. Diese leuchten immer nur den Bereich in Fahrtrichtung aus, jedoch nicht den Bereich in den man gerade schaut.
Zum Bergauffahren reicht es, wenn der Strahler auf der untersten Stufe brennt. Die 700 Lumen, die im Vollmodus den Trail erleuchten, sind beim Uphill zu viel des Guten. Ausserdem lässt sich so die Brenndauer wesentlich verlängern. Diese beträgt im Vollmodus 1 Stunde.
Zum Bergabfahren ist die Diablo genial. Der Lichtkelgel ist gross und im Zentrum sehr gut ausgeleuchtet.
Weshalb ich überhaupt auf die Exposure Lights gekommen bin sind zwei Facts: zum einen haben die Lampen keinen sparaten Akku, dieser ist in der Lampe integriert. Zum anderen entfällt somit das lästige verlegen der Kabel. Die Montage ist einfach, sowohl am Lenker als auch am Helm, der Quick Release ist super. Ohne lästiges gefingere ist die Lampe vom Halter genommen.
Mehr Bilder und Detailinformationen gibt es bei Transalpes.