29er - Trend oder Modeerscheinung

geschrieben von stefgru | 24 Okt, 2010

Es gibt sie schon lange, Mountainbikes mit 29“ Laufrädern. In den USA haben sie seit Jahren einen festen Stellenwert, egal ob beim Hobbybiker oder beim Profibiker. In Europa haben sie bisher ein Schattendasein gefristet, die Anhänger dieser Bikes wurden eher belächelt als ernst genommen. Es ging sogar soweit, dass sich eine der Gallionsfiguren – Gary Fisher – mit seiner Marke aus dem Europäischen Markt zurückgezogen hat.

Jetzt scheint sich die Situation plötzlich zu verändern. Kein Bike Magazin mehr ohne einen Bericht oder Test über 29er, an der Eurobike sah man immer mehr Marken mit ersten 29er Modellen. Im Weltcup werden erste Erfolge gefeiert, Burry Stander fährt auf seinem 29er von Spezialiced auf den dritten Platz und beim vielleicht härtesten Bikemarathon der Welt, dem Grand Raid Cristalp (137 Km, 5628 Hm) gewinnt Karl Platt dieses Jahr ebenfalls auf einem 29er Hardtail.

Eines ist klar geworden in diesem Jahr, 29er Bikes haben durch Topplatzierungen gezeigt, dass sie ernst zu nehmen sind und ihre Daseinsberechtigung haben.

Auch ich glaube an die Qualitäten der „Big Wheels“ und habe diese auch schon „erfahren“. Sie sind schnell, sie rollen leichter über Hindernisse und vielleicht das wichtigste, sie machen Spass. Schon vor zwei Jahren habe ich für Transalpes ein 26" Hardtail entwickelt aber nie auf den Markt gebracht. Heute weiss ich warum. Ich musste erst ein 29er Bike fahren und mich davon begeistern lassen. Der 29er Funke ist auf mich übergesprungen und in Kürze werde ich die ersten Prototypen unseres 29er Hardtails bei mir haben. Ich freue mich wie ein kleines Kind bis die Rahmen da sind und ich die ersten Meter damit fahren darf.

Wer mehr über unser 29er Hardtail erfahren möchte oder schon mal mit dem Prototypen eine Testfahrt machen möchte, kann sich über unseren Newsletter oder auf unserer Facebookseite auf dem Laufenden halten.

Saisonabschluss Tour 2010

geschrieben von stefgru | 23 Okt, 2010

Am Sonntag den 10.10.10, haben wir uns zu zehnt ins Tessin aufgemacht zur inzwischen legendären Transalpes Saison Abschlusstour über den Passo del Sole.
Nachdem wir die Tour wegen des Wetters bereits um eine Woche verschoben hatten und der Wetterbericht für das nördliche Tessin Sonnenschein angekündigt hatte, machten wir uns mit grosser Vorfreude auf den Weg ins Tessin. Die Ernüchterung kam nach dem Gotthardportal in Airolo: Nebel.
Wir haben uns nicht entmutigen lassen und sind in die Ritombahn gestiegen. Aus der ersten Nebelschicht raus, in die nächste rein. Schon da war abzusehen, dass das mit der Sonne am Passo del Sole nichts mehr werden würde.
Trotz dem Wetter war die Stimmung super und der Aufstieg ging recht flott. Der Aufenthalt auf dem Pass fiel jedoch sehr kurz aus, zeigte das Thermometer gerade mal 2 Grad an....
Bedingt durch den Nebel war es während der ganzen Abfahrt sehr feucht, was die ohnehin schon anspruchsvolle Abfahrt noch schwieriger machte. Gerade im mittleren Teil der Strecke waren die Steine oft glatt wie Schmierseife und zwangen selbst die Besten unter uns zum Laufen.
Das Ziel in Biasca haben wir aber alle ohne Sturz und nach knapp 2500 Höhenmetern Abfahrt mit einem breiten Lächeln im Gesicht erreicht.

Wir waren uns alle einig, im nächsten Jahr sind alle wieder mit dabei bei der Transalpes Saisonabschlusstour über den Passo del Sole, dann aber bei strahlendem Sonnenschein, oder einer unserer anderen tollen Touren!

Hier die Bilder der Tour gemacht von David Lienhard

























Mal schauen was die Filmsequenzen aus dem Nebel des Grauens hergeben. Das Ergebnis präsentiere ich noch!

Biketour Jura

geschrieben von stefgru | 20 Okt, 2010

Anfang Oktober waren wir, 14 Trailfans, statt auf der Transalpes Saisonabschluss Tour am Passo del Sole im Jura unterwegs. Mit dem Wetter hatte wir es super erwischt, strahlend blauer Himmel und Fernsicht über die gesamten Schweizer Alpen, grandios.

Den ersten Anstieg haben wir noch mit der Bahn von Biel nach Magglingen bewältigt und nach dem Gruppenfoto am "Ende der Welt" - kein Scherz, der höchste Punkt von Magglingen heisst tatsächlich so, ging es los. Trails und Naturstrasse haben sich stetig abgewechselt, Asphalt bekamen wir so gut wie nie unter die Stollen.

Einen kurzen Film zur Tour gibt es natürlich wie immer, diesmal mit einer etwas ungewohnten Perspektive ;-) vom mir aufgenommen und der normalen Perspektive von David aufgenommen.

 

Viel Spass!