Unser zweite Tour an Ostern führte uns Richtung Monte Lema. Zwar hat Christian vom Hotel Villa del Sole noch gemeint es hätte zu viel Schnee auf der Nordseite, aber mein Instinkt hat mir gesagt, dass wir es trotzdem versuchen sollten. Von Ponte Tresa sind wir zunächst Richtung Pura gefahren, und haben uns immer Richtung Monte Mondini und Bedigliora gehalten.

Bereits nach wenigen Kilometern die ersten, für die Region typischen Trails. Über Astano (Asphalt) zum dortigen Campingplatz und über die grüne Grenze weiter nach Trezzino. Die Abfahrt dorthin entlang dem Kreuzweg ist die Wucht, vorausgesetzt man hat ein gutes Fahrwerk. Die Pflastersteine sind grob und die Querrinnen sind immer für einen Snakebite gut. In Trezzino rechts haltend geht es am Hang entlang oberhalb von Due Cossani vorbei, bis man endlich zur Abzweigung zum Restaurant Pradecola kommt. In schier endlosen Serpentinen schlängelt sich die schmale Asphaltstrasse auf ca. 1200 Meter über Meer hinauf. Kein Problem dank MOJO!
Von hier aus kann man auch direkt weiter auf den Monte Lema, aber wir haben uns für die Querung zum Passe di Monte Faeta entschieden. In der letzten Kehre vor dem Restaurant zweigt ein Wanderweg nach rechts ab. Immer der Beschilderung Dumenza und Fontana folgen. Der anfangs breite Weg entpuppt sich schon nach wenigen Metern als absolut cooler Trail mit viel Flow und anspruchsvollen Wurzelpassagen.

Von Passe di Monte Faeta haben wir uns für die rechte Variante um den Monte Croce entschieden. EIn endloser Trail, nicht zu schwierig, ausser es hat viel Laub auf dem Trail.

An der ersten Kreuzung hat man wieder die Qual der Wahl, beide Varianten nach Astano lohnen sich, wobei die rechts herum die einfachere ist. In Astano fährt man wieder zum Campingplatz und folgt der Strasse am Gegenhang bergauf nachRipe Sole. Der kure Anstieg lohnt sich, folgen doch die besten Trails der Tour. Nach ca. 1 Kilometer anspruchsvollem Trail zweigt man am Wanderweg nach links ab und folgt dem flowigen Trail bis Sessa. Zurück nach Ponte Tresa nimmt man dann am besten die Hauptstrasse.
Die Tour hat ca. 1500 Hm, 45 Km und einen sehr hohen Trailanteil. Trotz Ostern waren auf den Wegen kaum Wanderer anzutreffen.
Hier noch zwei Kartenausschnitte:

