Saison Abschlusstour im Tessin mit Transalpes

geschrieben von stefgru | 29 Sep, 2009

Am Sonntag den 4. Oktober ist es so weit. Unsere traditionelle Saison Abschluss Tour führt uns wieder ins Tessin. Mitkommen dürfen alle, die Lust an einer tollen und anspruchsvoleln Tour haben.
Ausgangspunkt ist die Talstation der Ritombahn, die uns auf 1793 müM bringt. Der Aufstieg zum Passo del Sole (2376 müM) hat es in sich, denn immer wieder stellen sich uns steile Rampen in den Weg. Die Abfahrt ist eine der besten. Flowige Singletrail Passagen wechseln sich immer wieder mit technisch anspruchsvollen Teilstücken ab. Fahrer und Bike sind gefordert. Ziel der Tour ist Biasca auf 303 müM.
Da die Tour ins hochalpine Gelände führt und sehr anspruchsvoll ist, führen wir sie nur bei idealen Witterungsbedingungen durch.
Wer Lust hat mitzukommen findet hier weitere Informationen.
Bitte unbedingt anmelden unter kontakt@transalpes.com oder 044 500 5600

Wir freuen uns auf eine schöne Tour.

Hier noch ein paar Impressionen vom letzten Jahr:

Wildspitz - Teil 1 und 2

geschrieben von stefgru | 18 Sep, 2009
Habe neulich einen schönen Montag Morgen für einen Ride auf dem Wildspitz genutzt. Eine Tour, die ich immer wieder gern mache, da die Aussicht fantastisch ist und die Abfahrt entlang des Felssturzes mit zum Besten gehört. Aber schaut selbst was der Wildspitz hergibt, hatte meine GoPro Helmkamera wieder mit dabei Wink

Teil 1
Der easy Part zum warm werden.



Teil 2
Anspruchsvoller Trail. Linienkenntnis von Vorteil.

Arniseetrail - Teil 2

geschrieben von stefgru | 14 Sep, 2009

Seit ich meine Helmkamera besitze, ist diese natürlich immer mit dabei um meine Lieblingstrails zu filmen. Klar sind die Filme nicht so spektakulär wie vieles auf dem Netz, aber mir geht es nicht darum spektakuläre Stunts zu zeigen, sondern coole Trails in bewegten Bildern zu zeigen. Weiterhin viel Spass.

Helmkamera GoPro Helmet Hero Wide

geschrieben von stefgru | 31 Aug, 2009

Nach wirklich langem Überlegen habe ich mir kürzlich eine Helmkamera gegönnt. Letztendlich habe ich mich für die GoPro Helmet Hero Wide entschieden. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren folgende Punkte: Preisleistungsverhätnis, Gewicht und technische Features. Ausserdem haben mich die Demofilme auf vimeo und youtube begeistert.
Die Helmet Hero Wide kommt ohne lästige Kabel aus, dafür hat sie aber keinen Monitor. Sie lässt sich auf jeden Helm und mit einem Zusatzhalter überall am Bike anbringen. Betrieben wird sie mit AA Batterien oder Accus, diese halten ca. 2 Stunden, was in etwa auch der Speicherkapazität der (nicht mitgelieferten) 2Gb Speicherkarte entspricht. Neben Filmen kann man auch noch fotografieren (5 Megapixel).
Cool ist das Objektiv, das mit einem 170 Grad Weitwinkel aufwarten kann.
Mit dem Zusatzgehäuse ist sie gegen Schläge geschützt und soll auch Wasserdicht sein. Das habe ich noch nicht probiert! 

Am Sonntag habe ich die Helmkamera dann auf einer unserer Lieblingstouren in der Zentralschweiz ausprobiert. Ziel war der Arnisee, wunderschön gelegen und mit mehreren Abfahrtsvarianten ein Topspot. Wir haben uns für die "Kernige" direkt Richtung Erstfeld entschieden. 
 

Neuer Biketreff in Zürich

geschrieben von stefgru | 20 Aug, 2009

Jeden Mittwochabend treffen wir uns am Strassenverkehrsamt Zürich. Ziel ist es neue Leute kennenzulernen, neue Trails zu entdecken, sich auszutauschen und last but not least, zu Biken. Wir wollen keine Kilometer bolzen, sondern Trails fahren und Spass haben. Wir fahren alles, von flowigen Trails bis hin zu knackigen Passagen. Aber wir sind keine Freerider, sondern verstehen uns ganz klar als "Tourenfahrer".
Wir heissen bei uns jeden willkommen, der sich angesprochen fühlt.

Treffpunkt: Parkplatz Strassenverkehrsamt
Zeit: jeden Mittwoch 18:30 Uhr

Für Neugierige besteht unverbindlich die Möglichkeit mal ein Transalpes Bike zu testen.

Traumrevier Wallis

geschrieben von stefgru | 9 Jun, 2009
Endlich habe ich es am letzten Wochenende auch mal ins Wallis geschafft zum Biken. Gehört habe ich ja schon viel darüber, aber ich wollte mir endlich meine eigene Meinung bilden. Zum Glück hatten wir im ehemaligen Arbeitskollegen meiner Frau einen erfahrenen Guide, der uns zwei Tage lang begleitet hat und auf die schönsten Trails geführt hat. Am ersten Tag ging es von Visp Richtung Unterbach (Seilbahn) und dann weiter Unners Sänntum. Noch ein kurzer Anstieg und bis Gärlich ging es nur noch bergab. Zuerst auf flowigen Trails duch den Lerchenwald, dann auf tricky Trails entlang der Suonen. Nach einem Stopp in der Pizzaria Mama Mia (lohnenswert) ginge es auf Trails jeder Schwierigkeitsstufe über Zeneggen nach Visp.






Am nächsten Tag ging es zur Riederalp (Seilbahn). Nach einer kurzen Schotterpiste ging es auf schnellen Trails in den Wald, immer Richtung Bitsch. Schon nach kurzem wurde es technisch. Steile Spitzkehren folgen verblockten Passagen bevor eine kurze Wiesentraverse wieder für Flow-Gefühl sorgte. Je weiter wir uns dem Tal näherten desto anspruchsvolelr wurden die Trails. Der letzten "Secret Trail" sorgte dann für die Highlights des Tages. EIne Schlüsselstelle folgte in kurzem Abstand der nächsten, bis es dann auch für uns unfahrbar wurde.





Leider habe ich noch immer kein GPS, aber bei der Vielfalt an Trails, die zum Teil in Klettersteig artigen Wanderwegen enden, empfiehlt sich vielleicht ein Guide. Denn nur die Locals kennen die besten Trails. Wer sich dafü interessiert ist bei www.bergrad.ch bestens aufgehoben.

Mein Fazit: Das war nicht unser letzter Besuch im Wallis. In diesem Gelände mit der beeindruckenden Kulisse der 3- und 4-Tausender fühlten sich nicht nur unsere Transalpes wohl. Und dank Lötschbergtunnel ist das Wallis auch ein Stück näher an den Rest der Schweiz gerückt.

Stanserhorn

geschrieben von stefgru | 25 Mai, 2009

Am Sonntag haben wir uns auf den Weg in die Zentralschweiz gemacht. Ziel war es, eine coole Runde um das Stanserhorn zu finden. Ausgangspunkt der Tour ist Stans, von dort ging es Richtung Kerns. Auf dem langen Anstieg zum Ächerli hatten wir immer wieder tolle Aussicht auf den Pilatus und den Saarnersee.




Nach der Passhöhe ging es zunächst weiter bergauf - der Ausblick lohnt sich.





Ein erster Trail auf Wirzweli macht Lust auf mehr und  wir bekamen mehr. Bis kurz vor Dallenwil anspruchsvolle Trails ohne Ende.





Da wir nicht im Tal zurück nach Stans rollen wollten, haben wir uns für die etwas kernigere Variante entschieden. Zunächst auf Forststrassen, danach auf Trails, haben wir die Nordost-Flanke des Stanserhorns umrundet.









Dass der Trail dabei nur ansteigend war hat weniger gestört, hat uns doch am Schluss ein anspruchsvoller Trail bis fast ins Zentrum von Stans gebracht. Nach ca. 32 Kilometern und 1500 Hm Anstieg waren wir am Ziel dieser Anspruchsvollen Runde um das Stanserhorn.

Die Tour war das Reko für die nächste Transalpes Tour am 14. Juni 2009. Wer sich uns anschliessen will, findet hier weitere Informationen.

Wildspitz

geschrieben von stefgru | 27 Apr, 2009

Der Wildspitz ist schneefrei, zumindest die Südwest-Seite. Das hat mir mein Informant aus Steinen gemeldet. Also nichts wie hin und einen der längsten Trails der Voralpen rocken. Die Auffahrt ab Goldau zieht sich und gerade das erste Stück ab Steinerberg hat es in sich. Doch Dank MOJO! lassen sich auch die 1000 Hohenmeter bis zum Wildspitz entspannt pedalieren. Die Stimmung am Sonntag war eindrucksvoll. Von Süden her hat der Föhn gedrückt und eine ganz spezielle Atmosphäre geschaffen.

Frühling in der Zentralschweiz


Föhnwalze am Alpenhauptkamm



Auf dem Gipfel war es recht ungemütlich. Der Föhn hat recht stark geblasen und wir sind nach einem kurzen Rundumblick ins Restaurant. In der Nordflanke hat es übrigens noch viel Schnee, sodass der Aufstieg über Zugerberg oder ab Ägeri noch nicht so schnell machbar sein dürfte.
Wir haben als Abfahrtsroute die Diretissima bis zur Gerenkapelle gewählt und sind vom dort nördlich Richtung Felssturz gefahren. Hier beginnt das Terrain für auf dem man sich auf dem Transalpes wohl fühlt.


Steile knifflige Passagen, Wurzeln, Absätze Gegenanstiege....alles was das Bikerherz begehrt.


Der Trail folgt bis Gribsch der Kante des Felssturzes und quert diesen kurz nach Gribsch.


An der ersten Abzweigung am besten links halten und jetzt bis Goldau dem "Zehner Wegli" folgen.


Ein wilder Trail, bei dem man die Ideallinie kennen sollte.





Der Trail war total trocken, was uns verwundert hat. In einigen Passagen war er dadurch schon fast wieder rutschig und nach dem Regen wird er bestimmt wieder griffiger werden.

1000 Hm anspruchsvoller Trail vom feinsten, wirklich empfehlenswert. Ein Tipp noch: die wenigen Wanderer immer freundlich grüssen und ruhig mal anhalten für ein Gespräch, dann bleibt die Stimmung auf demTrail weiter entspannt und Wanderer und Biker können sich den Trail weiterhin teilen!

Bike Tour Tessin - Ponte Tresa - Monte Lema

geschrieben von stefgru | 22 Apr, 2009

Unser zweite Tour an Ostern führte uns Richtung Monte Lema. Zwar hat Christian vom Hotel Villa del Sole noch gemeint es hätte zu viel Schnee auf der Nordseite, aber mein Instinkt hat mir gesagt, dass wir es trotzdem versuchen sollten. Von Ponte Tresa sind wir zunächst Richtung Pura gefahren, und haben uns immer Richtung Monte Mondini und Bedigliora gehalten.

Bereits nach wenigen Kilometern die ersten, für die Region typischen Trails. Über Astano (Asphalt) zum dortigen Campingplatz und über die grüne Grenze weiter nach Trezzino. Die Abfahrt dorthin entlang dem Kreuzweg ist die Wucht, vorausgesetzt man hat ein gutes Fahrwerk. Die Pflastersteine sind grob und die Querrinnen sind immer für einen Snakebite gut. In Trezzino rechts haltend geht es am Hang entlang oberhalb von Due Cossani vorbei, bis man endlich zur Abzweigung zum Restaurant Pradecola kommt. In schier endlosen Serpentinen schlängelt sich die schmale Asphaltstrasse auf ca. 1200 Meter über Meer hinauf. Kein Problem dank MOJO!

 

Von hier aus kann man auch direkt weiter auf den Monte Lema, aber wir haben uns für die Querung zum Passe di Monte Faeta entschieden. In der letzten Kehre vor dem Restaurant zweigt ein Wanderweg nach rechts ab. Immer der Beschilderung Dumenza und Fontana folgen. Der anfangs breite Weg entpuppt sich schon nach wenigen Metern als absolut cooler Trail mit viel Flow und anspruchsvollen Wurzelpassagen.

 

Von Passe di Monte Faeta haben wir uns für die rechte Variante um den Monte Croce entschieden. EIn endloser Trail, nicht zu schwierig, ausser es hat viel Laub auf dem Trail.

 

An der ersten Kreuzung hat man wieder die Qual der Wahl, beide Varianten nach Astano lohnen sich, wobei die rechts herum die einfachere ist. In Astano fährt man wieder zum Campingplatz und folgt der Strasse am Gegenhang bergauf nachRipe Sole. Der kure Anstieg lohnt sich, folgen doch die besten Trails der Tour. Nach ca. 1 Kilometer anspruchsvollem Trail zweigt man am Wanderweg nach links ab und folgt dem flowigen Trail bis Sessa. Zurück nach Ponte Tresa nimmt man dann am besten die Hauptstrasse.
Die Tour hat ca. 1500 Hm, 45 Km und einen sehr hohen Trailanteil. Trotz Ostern waren auf den Wegen kaum Wanderer anzutreffen.

Hier noch zwei Kartenausschnitte:



Bike Tour im Tessin - Ponte Tresa - Sette Termini

geschrieben von stefgru | 16 Apr, 2009

Über Ostern waren wir zwei Tage in Ponte Tresa. Das Bike Hotel Vila del Sole ist der ideale Ausgangspunkt für verschiedenste Touren. Hotelier Christian Balwin gibt auch gerne Tipps zu Touren.
Wir haben uns als erste Tour den Sette Termini ausgesucht, angeblich soll es dort eine neue DH/FR Strecke geben. Die erste positive Überraschung: von Ponte Tresa bis Marchirolo kann man einen neuem Bikeweg folgen. Dieser ist auf der Trasse einer alten Eisenbahnlinie gebaut und erspart die vielbefahrene Hauptstrasse. Ab Cugliate dann immer der Teerstarsse Richtung Sette Termini folgend erreicht man bald den Colle della Nave. Von dort links weiter auf der Teerstrasse bergauf bis zur schön gelegenen Wirtschaft. Leider war diese an Ostern noch geschlossen, seltsam. Ab jetzt geht es nur noch bergab. Der Teerstarsse bergab folgen und an der ersten Linkskurve gerade in den Waldweg fahren, diesem Trail immer folgen. Achtung, teilweise ist die Beschilderung dürftig. Nach gut 200 Hm Abfahrt kommt dann das angekündigte DH-Schild. Der Trail wir steiler und kniffliger. Für die ganz Mutigen haben die Italienischen Bikefans auch noch ein paar Rampen und Kicker eingebaut. Chickenways sind immer vorhanden. Dem Trail immer weiter folgen bis man schlussendlich auf eine geteerte Fahrstrase kommt, die Richtung Cremenaga führt. Zurück geht es dann entlang dem Fluss Tresa.

Mit ca. 25 Km und 850 Hm ist dies eine ganz nette Tour zum Einrollen. Wer eine gut ausgebaute Strecke wie in Filzbach oder Port du Soleil erwartet, der wird sicher enttäuscht sein, aber die Abfahrt rockt!

 

 

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