11-32 vs. 11-34 Kassette - welche Übersetzung ist besser

geschrieben von stefgru | 11 Aug, 2010
Ich werde von meinen Kunden immer wieder gefragt welche Übersetzung sie wählen sollen, 11-32 oder 11-34. Letzte Woche war ich in Bikeferien im Oberengadin (Filme folgen) und habe selbst mal den Unterschied "erfahren".

Die Facts:
XTR 11-34
Abstufung: 34-30-26-23-20-17-15-13-11
Gewicht: 246 gr

XTR 11-32
Abstufung: 32-28-24-21-18-16-14-12-11
Gewicht 223 gr

Auf meinen neuen Radsatz habe ich hinten eine XTR 11-34 Kassette montiert, dachte mir das macht im steilen Gelände des Engadis bestimmt Sinn. Zum Vergleich bin in an einem Tag die gewohnte  XTR 11-32 Kassette gefahren.

Auf langen steilen Asphaltanstiegen hat die 11-34 Übersetzung etwas Vorteile, gerade wenn man am Ende einer langen Tour schon etwas entkräftet ist. Mit dem 34er "Rettungsring" lässt es sich dann ganz locker noch pedalieren.

Im Gelände halte ich aber die 11-32er Kassette für die bessere Wahl. Die extrem kleine Übersetzung - eigentlich ist es ja sogar eine Untersetzung - der 11-34er Kassette entwickelt ein grosses Drehmoment und das Hinterrad dreht sehr leicht durch. Dies führt meist dazu, dass man absteigen muss. Durch den kleinen Gang wird dazu die Trittfrequenz erhöht, was im steilen Anstieg leicht zu einem unruhigen Fahrstil führt.So wird das Bike sehr unruhig und man verliert schneller die Balance. In sehr technischen Passagen im Anstieg bevorzuge ich zum Beispiel das 28er oder sogar das 24er Ritzel. Mit etwas mehr Kraft und Schwung lassen sich anspruchsvolle Passagen besser meistern als mit hoher Kadenz.

Ich werde auch bei meinem neuen Radsatz wieder zur bewährten 11-32er Kassette wechseln.

Und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Pimp your ride

geschrieben von stefgru | 30 Jul, 2010
Es war mal wieder an der Zeit mir etwas schönes für mein Transalpes zu gönnen, nachdem ich das ganze Jahr über die neuen Naben und Felgen von NoTubes, insbesondere die Podium MMX,  getestet habe.
Die Wahl fiel natürlich auf Acros und es sollte schon etwas aussergewöhnliches sein. Also hab ich die Jungs von Acros gefragt, was denn momentan DIE Farbe ist die man haben muss. Die Antwort: CHROM. Whow, wie früher hab ich mir gedacht, verchromtes Schutzblech.....naja, schaun wir mal.

Letzte Woche sind die Teile gekommen, jetzt strahlt mein Transalpes wie noch nie zuvor.
Als erstes hab ich mir einen Radsatz gebaut. Trotz der sehr positiven Erfahrungen mit der NoTubes ZTR Podium MMX (285 gr) habe ich mich dann doch kurzfristig noch für die ZTR Crest (340 gr) entschieden. Auf Dauer hat eine Weltcup-Felge im harten Allmountain Einsatz nichts verloren. Der Radsatz wiegt jetzt mit den Acros .74 Naben (etwas schwerer da verchromt), den NoTubes Felgen und DT Revolution Speichen gerade mal 1405 gr. Etwas schwerer als die bisherigen in der Saison aber schön:





Natürlich habe ich auch gleich noch den passenden Steuersatz und das Tretlager gewechselt. Jetzt fehlen nur noch die passenden Griffe, aber die bekomme ich auch noch ;-)







Das fertige Bike wiegt jetzt mit KS i900 Remote Sattelstütze, solider Hope M4 4-Kolben-Bremsanlage (203/180mm), Fox Vanilla mit Stahlfeder und X-Fusion Dämpfer mit Titanfeder nur noch 11.8 Kg (ohne Pedale). Fast perfekt ist es geworden, nur für die rote Schraube an der Sattelstütze habe ich noch keine ideale Lösung. Verchromen wäre ideal, aber das ist nur schwer umsetzbar. Vielleicht weiche ich auf schwarz aus.



Nächste Woche geht es damit für 5 Tage ins Engadin ;-)

Und wie hast du dein Bike gepimpt?

Es ist wieder Zeit für eine Vollmond Tour

geschrieben von stefgru | 21 Jun, 2010

Am Samstag den 26. Juni 2010 ist wieder Vollmond. Sonnenuntergang ist um 21:24 Uhr, spätestens dann wollen wir auf der Rigi stehen, den herrlichen Sonnenuntergang und gleichzeitig den Mondaufgangum 21:40 Uhr geniessen
Komm mit und erlebe diese Tour gemeinsam mit uns. Treffpunkt ist am Samstagabend um 19:00 Uhr am kleinen Parkplatz auf der Berner Höhe. Gerne stellen wir Testbikes und Lampen zur Verfügung. Interessiert, dann melde dich unter der Nummer 044 500 56 00 bei Stefan Gruber an. Hier noch der Link zu weiteren Informationen und der Karte mit dem Treffpunkt drauf: Transalpes Vollmond Tour

Tour de Suisse - Materialschlacht

geschrieben von stefgru | 17 Jun, 2010
Vor zwei Tagen kam es beim Zielsprint der Tour de Suisse in Wettingen zu einem Massensturz, der zum Glück einigermassen glimpflich abgelaufen ist. Auf Facebook habe ich ich das folgende Bild entdeckt und heute noch ein paar Hintergründe dazu in Erfahrung bringen können.



Auslöser des Sturzes war wohl nicht ein Fahrfehler von Marc Cavendish, sondern die Tatsache, dass sein Carbonlaufrad eingeknickt ist. Das Bild ist recht eindrücklich. Wenn ich nun dran denke, dass immer mehr Carbonlaufräder auf den Bikemarkt drängen wird mir ganz anders zu Mute.

Neues Spielzeug getestet - GoPro HD Kamera

geschrieben von stefgru | 12 Feb, 2010

Rechtzeitig kurz vor Weihnachten kam sie endlich, die HD Version der GoPro Kamera. Eigentlich wollte ich ja meine Ferien auf La Palma damit dokumentieren, aber....das  ist eine andere Geschichte.
Am 3. Januar war dann ein perfekter Tag zum Biken bei uns hier am Mühliberg und Äugsterberg. Feste Scheeunterlage, Sonnenschein also nix wie raus auf die Transalpes Bikes. Der Ride war perfekt, die Kamera hat prima funktioniert, aber leider war mein Laptop zu schwach dimensioniert um die ggantische Datenmenge zu bearbeiten. Also musste ein Mac Book her. Das Warten hat sich gelohnt, endlich kann ich auch HD Filme bearbeiten. Zwar ist es ein recht zeitintensives Hobby, aber das Ergebnis stimmt.
In jedem Fall freue ich mich auf den Frühling, dann kann ich euch hoffentlich mehr Filme von meinen Touren zeigen.

Hier noch ein Beispiel

 

Ich habe mir einen Traum erfüllt

geschrieben von stefgru | 30 Okt, 2009
Schon mein zweiter Bikerahmen war ein Titanrahmen der kleinen Marke Hawk, Titanrohre gemufft, ein Hingucker. Seither hat mich das Material Titan nicht mehr losgelassen. Es ist schlicht, die Rohrdurchmesser eher klein und die Schweissnähte filigran. Dazu kommen ausgezeichnete Fahreigenschaften, da der Rahmen sehr gut Dämpft und einfach zeitlos schön ist.

Vor einigen Jahren habe ich dann angefangen, Titanrahmen zu sammeln. Zuerst kam ein Merlin Hardtail Rahmen, den ich günstig auf E-Bay gesteigert hatte. Dann musste natürlich ein Rennrad aus Titan her, und ich fand ein altes Merlin, noch mit 1" Gabelschaft. Mein dritter Titanrahmen war dann wieder ein "Schnäppchen" auf E-bay, ein Serotta Legend Ti Rennradrahmen. Diesen habe ich mir dann mit der Campoagnolo Record aufgebaut. Mit diesem Flitzer bin ich auch die letzten Jahren immer unterwegs gewesen. Dann habe ich gemerkt, dass ich keinen Platz für mehr Bikes habe, zwischendurch haben bis zu 10 Velos meinen Keller und meine Wohnung besiedelt. Aber einen Traum hatte ich immer noch: Ein Seven Rahmen musste es sein. Diese Kultmarke aus Boston/USA schweisst die derzeit wohl edelsten Rahmen. Einer der Mitgründer, Rob Vandermark, hatte schon bei seinem alten Arbeitgeber Merlin Kultstatus erlangt. Da die Rahmen nur auf Mass geschweisst werden, war es unwahrscheinlich, dass ich jemals einen für mich erschwinglichen Seven Rahmen ergattern könnte. Bis ich dann an der Eurobike zufällig am Stand von Seven vorbeikam und nicht mehr davon loskam. Da hing mein Traum, der Seven Axiom SG. Ich kam mit dem Importeur ins Gespräch und es hat sich herausgestellt, dass er diesen Rahmen verkauft. Ich musste nicht lange überlegen, zumal der Rahmen meine Masse hatte. Jetzt steht das Schmuckstück bei mir im Shop, versehen mit einer Originalunterschrift von Rob Vandermark.







Jetzt warte ich nur noch auf eine geniale Eingebung, damit ich mich für die passenden Komponenten und Anbauteile entscheiden kann.

Shimano Ultegra 2010 - erster Fahrbericht

geschrieben von stefgru | 21 Okt, 2009

Gestern bin ich zum ersten Mal mit der neuen Shimano Ultegra Gruppe auf meinem Rennrad unterwegs gewesen. Bis auf ein zwei Kleinigkeiten habe ich dabei meine Campagnolo Record nicht vermisst.
Das neue Design der Shimano Ultegra gefällt mir recht gut. Lediglich die Kurbel macht einen ungewohnt wuchtigen Eindruck, und ähnelt jetzt mehr der Dura Ace Gruppe. Die neue Schaltung funktioniert super, etwas anderes hätte ich von Shimano auch nicht erwartet. Die 2x10 Schaltung habe ich mit einem 11-28 er Ritzelpaket bestückt. Zusammen mit der Compact Kurbel (50/34 Zähne) habe ich das Gefühl, dass ich auch längere Passfahrten (vorausgesetzt die Kondition stimmt)  damit sehr gut bewältigen kann. Am meisten überzeugt mich der neue Brems-/Schaltgriff. Dieser ist ergonomisch angepasst. Egal in welcher Position man schalten oder bremsen will, man hat immer einen sehr guten Griff. Insbesonder wenn man von oben greift, hat man einen guten Halt mit dem Zeigefinger und kann mit dem Mittelfinger und Ringfinger die Bremse auch bergab sauber dosieren.

Hier ein paar Bilder von der Gruppe:





Und so sieht das ganze dann montiert aus!

29er NoTubes Radsatz

geschrieben von stefgru | 17 Okt, 2009

Heute habe ich meinen ersten 29er Radsatz gebaut. Es ist etwas anderes, als die gewohnten 26" Laufräder aufzubauen. Nicht nur die Länge der Speichen oder der enorme Umfang machen dies aus, sondern es fühlt sich anders an. Seit über 2 Jahren baue ich nun Laufräder, zu 99% mit NoTubes Felgen, und habe mir doch eine gewisse Routine erworben. Unter anderem baue ich leichte Race Radsätze für Elitefahrer, aber auch FR und DH Laufräder sowie alle Laufräder für die Transalpes Bikes. Jetzt hat ein Kunde einen 29er Radsatz bestellt.



Mal was neues habe ich mir gedacht und so war es dann auch. Erst mal die langen Speichen (DT Comp mit 296mm und 292 mm) besorgen. Als Naben habe ich die neuen und sehr leichten 2010 ZTR Naben von NoTubes genommen, Felgen die ZTR 355 29er von NoTubes. Einspeichen und auf Grundspannung bringen waren wie gewohnt. Als es dann aber darum ging, die Spannung auf den Sollwert zu bringen, habe ich gemerkt, dass die 29" Felgen ganz anders reagieren als 26" Felgen.

 

Durch den um ca. 8mm grösseren Abstand zwischen den einzelnen Speichen reagiert die 29er Felge um einiges sensibler. Das heisst, die Speichenspannung muss in noch kleineren Schritten erhöht werden und dazwischen natürlich auch immer wieder abgedrückt werden.
Das Ergebnis nach 3 Stunden arbeit kann sich sehen lassen, jetzt hoffe ich nur, dass der Radstz dem Kunden auch gefällt ;-)

Was alles möglich ist an Laufrädern seht ihr auf meiner Laufrad Galerie und im Laufrad-Konfigurator.

Neue Diablo von Exposure Lights getestet

geschrieben von stefgru | 1 Okt, 2009
Diese Woche habe ich endlich die neuen Lampen von Exposure Lights bekommen. Am meisten hat mich dabei die Diablo interessiert.

Gestern habe ich mir die Diablo auf den Helm montiert, bei einem Gewicht von nur 102 Gramm kein Problem. Der Helm verrutscht durch das geringe Mehrgewicht nicht und auch der Tragekomfort leidet nicht. Durch das Kugelgelenk lässt sich der Strahl der Lampe genau ausrichten und leuchtet genau den gewünschten Bereich aus. Dies ist ein grosser Vorteil gegenüber den auf dem Lenker montierten Lampen. Diese leuchten immer nur den Bereich in Fahrtrichtung aus, jedoch nicht den Bereich in den man gerade schaut.
Zum Bergauffahren reicht es, wenn der Strahler auf der untersten Stufe brennt. Die 700 Lumen, die im Vollmodus den Trail erleuchten, sind beim Uphill zu viel des Guten. Ausserdem lässt sich so die Brenndauer wesentlich verlängern. Diese beträgt im Vollmodus 1 Stunde.
Zum Bergabfahren ist die Diablo genial. Der Lichtkelgel ist gross und im Zentrum sehr gut ausgeleuchtet.
Weshalb ich überhaupt auf die Exposure Lights gekommen bin sind zwei Facts: zum einen haben die Lampen keinen sparaten Akku, dieser ist in der Lampe integriert. Zum anderen entfällt somit das lästige verlegen der Kabel. Die Montage ist einfach, sowohl am Lenker als auch am Helm, der Quick Release ist super. Ohne lästiges gefingere ist die Lampe vom Halter genommen.
Mehr Bilder und Detailinformationen gibt es bei Transalpes.

Helmkamera GoPro Helmet Hero Wide

geschrieben von stefgru | 31 Aug, 2009

Nach wirklich langem Überlegen habe ich mir kürzlich eine Helmkamera gegönnt. Letztendlich habe ich mich für die GoPro Helmet Hero Wide entschieden. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren folgende Punkte: Preisleistungsverhätnis, Gewicht und technische Features. Ausserdem haben mich die Demofilme auf vimeo und youtube begeistert.
Die Helmet Hero Wide kommt ohne lästige Kabel aus, dafür hat sie aber keinen Monitor. Sie lässt sich auf jeden Helm und mit einem Zusatzhalter überall am Bike anbringen. Betrieben wird sie mit AA Batterien oder Accus, diese halten ca. 2 Stunden, was in etwa auch der Speicherkapazität der (nicht mitgelieferten) 2Gb Speicherkarte entspricht. Neben Filmen kann man auch noch fotografieren (5 Megapixel).
Cool ist das Objektiv, das mit einem 170 Grad Weitwinkel aufwarten kann.
Mit dem Zusatzgehäuse ist sie gegen Schläge geschützt und soll auch Wasserdicht sein. Das habe ich noch nicht probiert! 

Am Sonntag habe ich die Helmkamera dann auf einer unserer Lieblingstouren in der Zentralschweiz ausprobiert. Ziel war der Arnisee, wunderschön gelegen und mit mehreren Abfahrtsvarianten ein Topspot. Wir haben uns für die "Kernige" direkt Richtung Erstfeld entschieden. 
 

FRM XMD 309T - die erste Tubular Felge aus Aluminium

geschrieben von stefgru | 14 Jul, 2009

Collé fahren war früher. Denkste, im Moment geht der Trend wieder hin zu geklebten Collés und das auch im Mountainbike Bereich. Bereits vor Jahren ist Thomas Frischknecht so erfolgreich im Weltcup unterwegs gewesen. Leider gab es bisher nur die sündhaft teuren Carbonfelgen. Jetzt bietet FRM eine super leichte Tubular Felge XMD309T aus Aluminium an.



Ich habe mir einen Radsatz gebaut und das System getestet. Schon beim Bau der Räder ist mir aufgefallen, dass die Felge sehr steif ist, anders als man das von anderen Leichtbaufelgen gewohnt ist. Die Montage des Collé war kein Problem, inzwischen gibt es eine Alternative zum herkömmlichen Kit, ein spezielles Doppelseitiges Klebeband von Tufo.
Auf dem Trail hat mich das Fahrverhalten überzeugt. Die Räder sind sehr steif, auch im Wiegetritt und das Rollverhalten der Pneu war sehr gut.

Was sind nun die Vorteile des Systems:

1.
Geringe rotierende Masse auf Grund der fehlenden Reifenwulst und Felgenflanke
2.
Der Fahrer kann sehr geringe Luftdrücke fahren, ohne dabei Angst vor Durchschlägen zu haben.
3. Der jedoch größte Vorteil ist der Reifen an sich. Durch die zumeist aus Baumwolle bestehende Karkasse ist der Reifen extrem walkbar und geschmeidig gegenüber dem Untergrund. Dies führt zu niedrigem Rollwiderstand und gutem Gripp.

Vorteil der FRM XMD 309T Felge:

1. Geringes Gewicht, 310 gr
2. Hohe Steifigkeit, da das gesamte Material für die Stabilität der Felge eingesetzt werden kann und nicht für die Flanke und das Felgenhorn gebraucht wird, stabiles Felgenprofil
3. Im Vergleich zu Carbon Felgen erheblich günstiger im Anschaffungspreis
4. Höheres Vertrauen in das Material Aluminium gegenüber Carbon

5. Felge ist geöst, diese verteilen die Spannkräfte der Speichen besser auf die Felge und verhindern somit Risse im Felgenbett.

Das System hat ganz klare Vorteile aber auch einige Nachteile gegenüber den anderen Systemen. So glaube ich nicht, dass sich der Alltagsbiker bei jedem Pneuwechsel die Mühe machen will, den Pneu von der Felge zu reissen, diese zu säubern um dann den neuen Collé aufzuziehen. Die Auswahl der Pneu ist noch sehr klein und fast ausschliesslich auf den Wettkampfbereich zugeschnitten. Aber im Rennsportbereich ist das System dank des geringen Gewichts und der hohen Steifigkleitswerte eine Alternative, über die es sich lohnt nachzudenken.

Mehr Informationen gibt es hier.....

NoTubes für's Rennrad

geschrieben von stefgru | 7 Jul, 2009
Seit über zwei Jahren fahre ich nun schon das NoTubes System an meinem Bike. Keine Platten mehr, leichte Räder....perfekt. Dann hat Stan, der Chef von NoTubes, wieder was neues ausgetüftelt - NoTubes für's Rennrad. Ok habe ich mir gedacht, warum nicht mal ausprobieren, wird schon klappen. Für unsere Trainingswoche auf Mallorca Anfang März habe ich die Laufräder meiner Frau und von mir umgerüstet. Die Montage war einfach. Schlauch und Pneu runter, Felge sauber gemacht, mit dem Spezialtape abgedichtet, speziellen Pneu von Hutchinson drauf, NoTubes Dichtmittel rein und aufgepumpt auf 7,5 bar. Dicht! Auch nach 2 Tagen noch, nach 4 Tagen noch.....also ab damit in die Ferien.
Meine Frau ist mit ihrem Radsatz inzwischen ca. 3000 Kilometer gefahren. Keine Panne, kein ständiges Pumpen und immer noch auf dem ersten Satz Pneu unterwegs. Super! Das ganze funktioniert nur mit dem speziell von Hutchinson entwickelten Pneu Fusion 2 Road Tubless. Alle anderen Pneus würde es bei 7 bar Druck von der Felge reissen!
Zwar sind die Pneu etwas schwerer als die leichteseten auf dem Markt, aber mit 290 gr immer noch akzeptabel. Den grossen Vorteil sehe ich eher in der Zuverlässigkeit. Wer kennt das nicht, Platten gefahren und dann muss man plötzlich den Schlauch wechseln. Das Gefummel beginnt, der Pneu rutscht nicht sauber auf die Felge, Schlauch klemmt und schon wieder der nächste Platten.
Also ich kann das System allen empfehlen, die nicht auf das letzet Gramm schauen und pannenfrei unterwegs sein wollen.

Was machen wenn...

geschrieben von stefgru | 17 Mai, 2009
du nach einem Sturz merkst, dass deine Bremsscheibe einen grossen Schlag hat. Mir ist dieses Missgeschick neulich im Tessin passiert. Kurz vor der besten Abfahrt des Tages ging es über eine kleine Brücke. In der Vorfreude auf den Trail habe ich übersehen, dass die Brücke in Längsrichtung einen Spalt hat. Ich natürlich zielsicher auf diesen zugesteuert, eingetaucht und.....an den Rest kann ich mich nicht erinnern. Ich bin mit mehr Glück als Verstand im Bachbett gelandet, wie weiss ich nicht, das Bike hing noch auf der Brücke. Kurzer Check am Körper - alles klar - weiter zum Bike. Als ich dieses dann ein paar Meter schieben wollte hat das Hinterrad blockiert. Komisch habe ich gedacht, wie geht das? Ein Blick zur Bremse hinten und die Urache war klar. Irgendwie hat es die Bremsscheibe um 45 Grad verbogen. Keine Chance diese wieder gerade zu biegen. Da die Scheibe mit Centerlock Aufnahme befestigt ist, konnte ich diese auch nicht abnehmen. Also musste ich den Bremssattel abschrauben und am Rahmen befestigen. Leider hatte ich keinen Kabelbinder zur Hand, deshalb habe ich die Bremse notdürftig mit der Schnur von meiner Brillenhülle am Rahmen festgebunden. Als Polsterung um Kratzer am Rahmen zu vermeiden dient eine Damenbinde. So konnten wir die Fahrt fortsetzen, allerdings habe ich gemerkt, wie wertvoll die Hinterbremse ist. In steilen Passagen war an Biken nicht mehr zu denken. Das Vorderrad ist sehr schnell weggerutscht und auch in technischen Passagen war nicht mehr viel mit fahren.
Fazit: nicht stürzen und immer ein paar Kabelbinder in der Satteltasche dabei haben Wink







FOX Vanilla RLC QR15

geschrieben von stefgru | 12 Mai, 2009

Vor ein paar Tagen habe ich mir ein neues Transalpes All Mountain Bike mit allen möglichen neuen Parts aufgebaut. Nachdem es an den Bike Days noch jungfräulich als Ausstellungsbike diente, habe ich es jetzt in Betrieb genommen. Am meisten gespannt war ich auf die neue Fox Vanilla RLC mit 15mm Steckachse. Die Gabel ist mit Achse ca. 100 gr schwerer als die "normale" Fox Vanilla RLC. Aber dieses Mehrgewicht kann ruhig vernachlässigt werden, mein Transalpes wiegt ohne Pedale trotzdem nur 11,8 Kg (mit Fat Albert 2,25"). Aber zurück zur Gabel.
Die 2009-er Vanilla ist insgesamt leichter geworden als das Vorgängermodell. Die Gabelkrone ist überarbeitet, ebenso der Schaft. Insgesamt wurden so 70 gr gespart. Ausserdem wurde das Innenleben der Gabel überarbeitet. Die Gabel sprich wieder wesentlich feiner an und erinnert an das Ansprechverhalten der 2007-er Gabeln. Diese waren bisher unübertroffen. 
Ich habe die Gabel als erstes auf der Strecke getestet, die ich immer mit meinen Kunden bike. Sie beinhaltet alles: schnelle Schotterpassagen, Wurzeltrails, Treppen, Absätze. Für eine erste Beurteilung der Fahreigenschaften also genau das richtige.
Schon beim Losfahren habe ich sofort gespürt, dass die Gabel wesentlich steifer ist als die Schwester mit Schnellspanner. Im Wiegetritt hatte ich das Gefühl, wie ich es eigentlich nur von meinem Freerider mit 20mm Steckachse gewohnt war. Sehr steif und direkt im Lenkverhalten. Das gleiche positive Erlebnis auch auf dem Trail. Die Gabel ist steif und das Lenkverhalten dadurch wesentlich verbessert.

Ich freue mich schon auf die erste Ausfahrt zum Wildspitz. Dort werden die Vorteile noch deutlicher zur Geltung kommen. Demnächst mehr zum Fox QR15 System.





Mein neuer Radsatz

geschrieben von stefgru | 7 Mai, 2009

Für mein neues Transalpes habe ich mir einen ganz besonderen Radsatz aufgebaut. Seit kurzem gibt es die ZTR 355 Felge von NoTubes auch in weiss. Dazu habe ich die Hope Pro2 Naben in blau, DT Revolutionspeichen und DT Alu Nippel in blau kombiniert. Die Nabe vorne hat den neuen QR15 Standard. Der Radsatz nackt wiegt ca.1520 Gramm. Etwas schwerer als mit den DT 240s Naben, aber das war mir in dem Fall egal. Als Pneu fahre ich erst mal den neuen Fat Albert 2,25" front & rear. Beim Schlauchlossystem habe ich auf das NoTubes Rimstrip verzichtet. Die Felge ist jetzt nur mit dem gelben Spezialtape und dem NoTubes Ventil abgedichtet. Das funktioniert gut, braucht aber bei der Montage etwas Erfahrung. Und so sieht der Radsatz aus:





Wer mehr über individuelle Laufräder erfahren möchte, hier gibt es mehr Informationen.

 

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